Gartentipp Dünger

single.php

Gartentipp Dünger

Sie können in Ihrem Garten verschiedene Düngerformen einsetzen: mineralische oder organische Dünger gibt es im Handel für unterschiedliche Ansprüche. Sinnvoll ist eine vorausgehende Bodenuntersuchung, um eine Überdüngung und damit eine Nährstoffauswaschung ins Grundwasser zu vermeiden. Naturgemäße Düngung mit organischen Düngern ist aus ökologischer Sicht zu bevorzugen. Zu den organischen Düngern gehören:

  • Gründüngung (mit Lupinen, Phacelia usw.),
  • verschiedene im Handel erhältliche Mehle,
  • Mist sowie Gartenkompost.

Die Gründüngung mit Gelbsenf, Raps oder Klee säen Sie im August nach der Ernte Ihrer Gemüsefrüchte aus. Der Boden wird von den auflaufenden Pflanzen beschattet, aufgelockert und Nährstoffe werden gebunden. Sie sterben im Winter ab und können im Frühjahr auf den Kompost gegeben oder untergegraben werden.

Als Düngemehle können Sie einsetzen:

  • Blutmehl für einjährige Pflanzen,
  • Hornmehl für Rosen,
  • Knochenmehl für blühende Sträucher und Zwiebelpflanzen,
  • Gesteinsmehl mehrmals im Jahr zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit.

Mist kann bei Gemüse und einjährigen Blumen im Herbst oder Frühjahr in die Beete eingearbeitet werden.

Sollten Sie sich wenig um Ihren Garten kümmern können, empfehlen wir – besonders bei Rasen – sogenannte umhüllte Depotdünger. Diese sind allerdings mineralisch, verhindern aber aufgrund ihrer langen Wirkzeit eine extreme Überdüngung. Von reinem Stickstoffdünger wie „Blaukorn“ raten wir aus ökologischen als auch pflanzenphysiologischen Gründen ab!

Sollten Sie hierzu eine Fachberatung wünschen, stehen wir gern für Sie bereit.

Download Gartentipp als PDF

Alle Angaben nach bestem Gewissen, aber ohne Gewähr für Richtigkeit und/oder Vollständigkeit.
Es gibt auch keine Garantien für Erfolg. Jegliche Schadensersatzansprüche, die auf Anwendung dieser Gartentipps beruhen, müssen abgelehnt werden.

Teilen